Rettungsteddy®

Durch wissenschaftliche Studien ist belegt, dass bereits das Miterleben, aber auch schon lediglich das Ansehen einer Unfallsituation Kinder extremen psychischen Belastungen aussetzt. Diese seelischen „Schmerzen“ – auf den ersten Blick gerade bei Kindern nicht sofort erkennbar – führen häufig zu Störungen, um deren Ursache man bisher nicht so genau wusste. Die Auswirkungen zeigen sich durch Verlassenheitsängste, Vertrauensverlust bis hin zu Aufmerksamkeits-Störungen. Diese werden dann oftmals mit nicht unumstrittenen Psychopharmaka behandelt. Gemessen an der Geschichte der Medizin bzw. Psychologie ist die Forschung bei Kindern noch recht „jung“. Daher erkannte man erst in den letzten Jahren die fatalen Auswirkungen eines Unfalls auf die kindliche Seele. Ein Beispiel für diese Erkenntnis lieferten Untersuchungen zum erhöhten psychologischen Betreuungsbedarf von unverletzten Beteiligten nach größeren Schadensfällen (wie z. B. dem ICE-Unglück von Eschede).

Der Rettungsteddy® ist daher viel mehr als nur Spielzeug! Er hilft sowohl im Gespräch mit dem Kind zur Diagnose-Findung, als auch bei der „psychologischen Aufarbeitung“ des Unfalls. Der Teddy war „Augenzeuge“, weiß daher, wovon man spricht, wenn immer wieder von dem schrecklichen Ereignis erzählt oder es nachspielt wird. Bei Kleinkindern zeigt die Erfahrung, wenn diese noch im „magischen Alter“ von Märchenfiguren sind, dass der Teddy für sie „heilende Kräfte“ besitzt.

Mehr noch! Nach übereinstimmender Aussage aller Einsatzkräfte ist ein Kindernotfall für sie selbst extrem belastend. In der Stress-Skala der Notärzte rangiert der Kindereinsatz ganz oben. Der Teddy in ihrer Hand nimmt auch von ihnen viel Druck und öffnet so den Zugang zum Kind. Gerade in der Phase des „Fremdelns“ erzählt der kleine Patient nicht dem fremden Arzt, wohl aber dem Teddy, wo es denn „weh tut“.

Diesen plüschigen Helfer erhalten alle „Baulicht-Organisationen“ – von Polizei und Feuerwehr über die Hilfsorganisationen, und Notfallaufnahmen bis hin zu Notfallseelsorgern.